Queeres Sport Glossar

Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt von A bis Z

Dieses Glossar mit Handlungsempfehlungen richtet sich insbesondere an Lehrkräfte, Schulsozialarbeiter*innen und pädagogische Fachkräfte, die mal mehr, mal weniger mit Themen rund um Queerness in Berührung kommen und solche, die ganz neu in das Thema einsteigen wollen.

Allomantik/-sexualität

Der Begriff Allomantik ist eine romantische Orientierung und beschreibt Menschen, die romantische Anziehung empfinden und romantische Beziehungen eingehen möchten. Er bildet mit dem Begriff Aromantik ein Begriffspaar. Entsprechend bildet Allosexualität als sexuelle Orientierung mit Asexualität ein Begriffspaar und meint Personen, die sexuelle Anziehung gegenüber anderen empfinden.

Aromantik/Asexualität

Aromantik ist eine romantische Orientierung, welche ein Spektrum an Personen umfasst, die keine oder kaum romantische Anziehung bzw. kein Interesse an romantischen Beziehungen empfinden oder diese nur unter bestimmten Umständen entwickeln. Aromantik bildet ein Begriffspaar mit dem Begriff Alloromantik. Aromantische Menschen können trotzdem Beziehungen unterschiedlicher Arten eingehen sowie ...

Binäre Geschlechter

Binär bedeutet ‘paarweise’ oder ‘zwei enthaltend’. Das binäre Geschlechtermodell ist die weit verbreitete Vorstellung, dass es nur zwei Geschlechter gibt: ‚männlich‘ und ‚weiblich‘. Diese beiden Geschlechter gelten als feste Gegensätze, die klar voneinander getrennt sind. Das nennt man auch Zweigeschlechtlichkeit. Nach einer engen Definition des binären Modells lassen sich Geschlechter nur ...

Biologisches Geschlecht/Körpergeschlecht

Unter biologischem Geschlecht wird eine medizinische Körpernorm verstanden, die bestimmte Kombinationen körperlicher Merkmale als ‚männlich‘ oder ‚weiblich‘ einordnet. Diese Einordnung findet meist anhand der äußeren Genitalien direkt nach der Geburt statt. Das biologische Geschlecht (oder auch Körpergeschlecht) wird anhand von biologisch bestimmbaren Faktoren wie Chromosomen, Hormonen, ...

Cis/Cis-Normativität

Das Adjektiv cis (oder cisgeschlechtlich) beschreibt Personen, deren Geschlechtsidentität mit dem Geschlecht übereinstimmt, das ihnen bei der Geburt zugeschrieben wurde. Das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ‘diesseits’. Es wird oft als Begriffspaar mit trans verwendet, das ‘jenseits’ bedeutet. Cisnormativität bedeutet, dass in der Gesellschaft häufig angenommen wird, dass ...

Coming-Out/Outing

Das Coming-Out bzw. Outing beschreibt den Prozess der Bewusstwerdung und Offenbarung der eigenen sexuellen und/oder romantischen Orientierung und/oder geschlechtlichen Identität. Dabei wird zwischen innerem und äußerem Coming-Out unterschieden. Beim inneren Coming-Out wird sich eine Person selbst darüber bewusst, dass ihre sexuelle und/oder romantische Orientierung und/oder ihre ...

CSD – Christopher Street Day

Der Christopher Street Day ist eine Demonstration für queere Menschenrechte. Er geht historisch auf die Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und dem queeren Publikum der Bar ‚Stonewall Inn’ in der New Yorker Christopher Street am 28. Juni 1969 zurück. Nach langer Zeit der Unterdrückung und Drangsalierung durch die Polizei wehrten sich hier queere Menschen gegen diese Repression, wodurch ...

Deadname

Der Deadname (dt. ‚toter Name‘) ist ein im Laufe des Lebens abgelegter Name. Manchmal wird er auch als ‚Geburtsname‘ bezeichnet, da es sich hierbei meistens um den Namen handelt, der einer Person nach der Geburt gegeben wurde. Vor allem trans* Personen wählen im Rahmen ihrer Transition meist einen neuen Namen, der zu ihrer Geschlechtsidentität passt. Der Deadname hat dann nicht für alle, ...

Divers

Neben den Geschlechtseinträgen ‘männlich’ und ‘weiblich’ gibt es seit 2018 den Geschlechtseintrag ‘divers’, die sogenannte Dritte Option. Zusätzlich zu diesen drei positiven Einträgen gibt es die Möglichkeit, den Geschlechtseintrag auch offen zu lassen – also keinen Eintrag zu machen. Wichtig: Divers ist keine Geschlechtsbezeichnung, sondern ein Geschlechtseintrag. Menschen sind also nicht ...

Dysphorie

Dysphorie bezeichnet ein starkes Gefühl körperlichen und/oder sozialen Unwohlseins. Im Kontext von Queerness kann Geschlechtsdysphorie entstehen, wenn das zugeschriebene Geschlecht nicht mit der eigenen Geschlechtsidentität übereinstimmt. Das daraus resultierende Unwohlsein kann selbstschädigendes Verhalten, Schulabsentismus, Depressionen oder ähnliche psychische Reaktionen zur Konsequenz ...

Familie/Regenbogenfamilie

Familie existiert in vielfältigen Formen. Kinder leben mit leiblichen Eltern, einem oder mehreren Elternteilen, können adoptiert worden sein oder in Pflegefamilien aufwachsen. In einigen Familien leben queere Eltern, wie beispielsweise zwei Mütter, oder auch queere Kinder. Familien mit mindestens einem queeren Elternteil werden auch als Regenbogenfamilien bezeichnet. Neben der ...

FLINTA*

FLINTA* ist das Akronym für Frauen, Lesben, Inter*, Nicht-binär, Trans* und Agender. Der Begriff FLINTA* betont die Inklusion und Sichtbarkeit von Gruppen, die oft marginalisiert oder nicht ausreichend anerkannt werden.

Geschlechtergerechte Sprache

Geschlechtergerechte Sprache hat das Ziel, alle Geschlechter sichtbar zu machen und so Diskriminierung aufgrund des Geschlechts zu vermeiden. Die Verwendung geschlechtergerechter Sprache in Schulen ist ein wichtiger Schritt zur Schaffung eines inklusiven und respektvollen Bildungsumfelds. Durch die Sichtbarmachung aller Geschlechter durch Sprache und den Abbau von Stereotypen kann ein ...

Geschlechtsausdruck

Der Geschlechtsausdruck beschreibt, wie Menschen ihr Geschlecht nach außen zeigen. Dazu gehören zum Beispiel Kleidung, Frisur, Make-up, Schmuck, Verhalten, Körperhaltung oder Gestik. Viele Menschen orientieren sich dabei an gesellschaftlichen Erwartungen von Männlichkeit und Weiblichkeit, andere brechen bewusst mit diesen Vorstellungen, weil es besser zu ihrer Geschlechtsidentität passt ...

Geschlechtsidentität

Die Geschlechtsidentität (oder auch geschlechtliche Identität) ist das innere Wissen über das eigene Geschlecht. Hierbei handelt es sich um ein individuelles, tief verankertes Erleben, das nicht bewusst verändert werden kann. Wie genau Geschlechtsidentität entsteht, ist bislang unklar. Es spielen jedoch vermutlich sowohl biologische als auch soziale Prozesse eine Rolle. Die ...

Heteronormativität

Heteronormativität ist eine gesellschaftliche Norm, die von der Endo- und Cisgeschlechlechtlichkeit sowie Hetero- und Allosexualität/-romantik aller Menschen ausgeht: Nach dieser Norm sind alle Menschen eindeutig entweder Männer oder Frauen, wobei Männern maskuline und Frauen feminine Eigenschaften und Rollen zugeschrieben sind. Diese beiden Geschlechter unterscheiden sich des Weiteren ...

Heterosexualität/-romantik

Heterosexualität/-romantik bezeichnet die sexuelle/romantische Anziehung zu Personen des anderen binären Geschlechts. Heterosexuelle/-romantische Frauen fühlen sich sexuell/ romantisch zu Männern hingezogen und umgekehrt.

Homosexualität/-romantik

Homosexualität/-romantik bezeichnet die sexuelle/romantische Anziehung zu Menschen des gleichen Geschlechts. Homosexuelle/-romantische Frauen können sich als lesbisch bezeichnen bzw. bezeichnet werden und homosexuelle/-romantische Männer als schwul. Auch der englische Begriff gay wird innerhalb der Community von Menschen aller Geschlechter häufig gebraucht.

IDAHOBITA*

Der Internationale Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*-, Trans*- und Asexuellenfeindlichkeit findet seit 2005 jährlich am 17. Mai statt. Das Datum wurde in Erinnerung an den 17. Mai 1990 gewählt. An diesem Tag beschloss die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Homosexualität aus ihrem Diagnoseschlüssel für Krankheiten zu streichen. Anlässlich dessen finden an vielen Orten weltweit Aktionen, ...

Intergeschlechtlichkeit/Inter*

Intergeschlechtlichkeit bezeichnet biologische Besonderheiten bei der Differenzierung des Körpergeschlechtes: Intergeschlechtliche Körper passen von Geburt an hinsichtlich der Chromosomen, Genitalien und/oder hormonproduzierenden Organe nicht in die medizinischen Definitionen der Kategorien ‘weiblich’ und ‘männlich’. Endogeschlechtlichkeit bezeichnet hingegen Menschen, deren Körpermerkmale – ...

Intersektionalität

Der Begriff Intersektionalität bezeichnet die Überschneidung und Wechselwirkung verschiedener Diskriminierungsformen, wie beispielsweise Geschlecht, sexuelle und/oder romantische Orientierung, Ethnizität, sozioökonomischer Status, Religion und/oder Behinderung. Das Wort Intersektionalität leitet sich aus dem englischen Wort ‚intersection‘ ab, was Kreuzung bedeutet. So unterscheiden sich ...

Lesbisch

Lesbisch ist eine sexuelle und/oder eine romantische Orientierung und eine Selbstbezeichnung für weibliche Personen, die sich zu anderen weiblichen Personen hingezogen fühlen. In Schule sind lesbische Personen häufig wenig sichtbar oder mit Vorurteilen belegt. Schülerinnen, die sich als lesbisch identifizieren, können Diskriminierung, Ausgrenzung oder sprachliche Abwertung erleben – etwa ...

LSBATIQ*

Das Akronym LSBATIQ* (das es auch in anderen Varianten gibt, sehr bekannt die auch in Deutschland gebräuchliche englische Version LGBTQIA*) steht für Lesbisch, Schwul, Bisexuell, Asexuell, Trans*, Inter* und Queer. Der Asterisk (*) macht die Offenheit dieses Sammelbegriffs auch für jene queeren Menschen deutlich, deren Geschlechtsidentität und/oder sexuelle und/oder romantische Orientierung ...

Misgendern

Unter Misgendern wird das Verwenden falscher geschlechtsspezifischer Pronomen, Begriffe oder Ansprachen verstanden. Eine weibliche Person wird beispielsweise misgendert, wenn sie mit ‚er‘ angesprochen wird oder über sie als ‚Herr …‘ gesprochen wird. Misgendern betrifft vor allem trans*, inter* und nicht-binäre Menschen. Dies kann versehentlich passieren, aber auch genutzt werden, um einer ...

Misogynie

Misogynie bezeichnet eine tief verwurzelte Abneigung, Feindseligkeit oder Diskriminierung gegenüber Weiblichkeit. Der Begriff leitet sich aus dem Griechischen ab, wobei ‘misos’ für ‘Hass’ und ‘gynē’ für ‘Frau’ steht. Misogynie äußert sich in negativen Stereotypen und Vorurteilen und manifestiert sich in sozialen, politischen und wirtschaftlichen Diskriminierungen. Dies kann alle Menschen ...

Nicht-binär

Nicht-binär sowie die verwandten Begriffe nonbinary, enby oder genderqueer sind Selbstbezeichnungen für die Geschlechtsidentitäten eines Spektrums an Personen, die sich nicht (nur und/oder nicht dauerhaft) mit einem der binären Geschlechter ‚männlich‘ und ‚weiblich‘ identifizieren. Manche nicht-binären Personen verorten sich zwischen diesen Kategorien, manche ganz außerhalb davon – und ...

Normal

Der Begriff ‘normal’ wird im Alltag häufig verwendet – oft ohne dass klar ist, was genau damit gemeint ist. Meist beschreibt ‘normal’ das, was gesellschaftlich als üblich oder selbstverständlich gilt, also normalisiert ist. Das betrifft zum Beispiel Aussehen, Verhalten, Interessen, Beziehungen, sexuelle und romantische Orientierung oder Familienformen. Wenn etwas als ‘nicht normal’ ...

Polyamorie

Polyamorie beschreibt Beziehungskonstellationen, die aus mehr als zwei Personen bestehen. Hierbei gibt es eine Vielfalt verschiedener möglicher Beziehungsformen, die sich an den Wünschen und Bedürfnissen der Beziehungspersonen orientieren. Poly(amore) Beziehungen sind für alle involvierten Menschen einvernehmlich. Polygamie hingegen beschreibt Ehen mit mehr als zwei Ehepartner*innen. Sie ...

Pronomen

In queeren Kontexten sind mit Pronomen hauptsächlich Personalpronomen gemeint – also solche, die sich auf eine Person beziehen. Im Deutschen werden für Personen üblicherweise vergeschlechtlichte Personalpronomen genutzt (männlich: ‚er‘ und weiblich: ’sie‘). Sie hängen in der Regel davon ab, welches Geschlecht dieser Person aufgrund ihres Aussehens zugeschrieben wird. Vor allem für ...

Queer

Queer ist ein Sammelbegriff für Menschen, die nicht in die sexuellen, romantischen und/oder geschlechtlichen Normen der Gesellschaft passen. Das Wort stammt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt etwa: ‘seltsam’, ‘ungewöhnlich’ oder ‘unangepasst’. Früher wurde queer hauptsächlich als negative Bezeichnung gebraucht. In den 1960er Jahren haben sich v. a. trans* Personen, BIPoC und Drag ...

Queer- und Vielfalts-AG

Queer- und Vielfalts-AGs sind (freiwillige) Arbeitsgemeinschaften an Schulen, die sich mit Themen rund um Vielfalt, Antidiskriminierung und Demokratiebildung beschäftigen. Im Mittelpunkt stehen häufig Fragen zu Geschlecht, Identität, sexueller und romantischer Orientierung, aber auch zu Diskriminierung, Diversität und einem respektvollen Miteinander. Solche AGs können Schüler*innen einen ...

Queerfeindlichkeit

Laut den Zahlen von Bundeskriminalamt und Bundesinnenministerium wurden in Deutschland für das Jahr 2024 knapp 3000 Straftaten gegen LSBATIQ* Personen verzeichnet. Zu den häufigsten Straftaten zählten dabei Beleidigungen, Gewalttaten, Volksverhetzungen sowie Nötigungen und Bedrohungen. Es wurde zudem festgestellt, dass sich die Zahl der Straftaten im Bereich ‘Sexuelle Orientierung’ und ...

Recht

In § 2 NSchG ist der Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule und in § 54 NSchG das Recht auf Bildung festgelegt. Der Auftrag der Schule orientiert sich am verfassungsrechtlichen Wertesystem, insbesondere den Grundrechten, dem Toleranzgebot und dem Verbot der Diskriminierung (Art. 3 Abs. 3 GG). Von wesentlicher Bedeutung für die Bildung und Erziehung junger Menschen ist das allgemeine ...

Regenbogenflagge

Die Regenbogenflagge ist das wohl bekannteste Symbol der queeren Community und steht für Vielfalt, Toleranz und Akzeptanz verschiedener sexueller und romantischer Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten. Die Flagge an sich besteht aus sechs horizontalen Streifen in den Farben rot, orange, gelb, grün, blau und violett. Seit den späten 1970er Jahren dient sie weltweit als Symbol für ...

Romantische Orientierung

Die romantische Orientierung bezieht sich auf die Art und Weise, wie eine Person emotionale Anziehung und Bindungen zu anderen Personen empfindet. Sie ist ein facettenreicher Aspekt der menschlichen Identität und kann verschiedene Formen annehmen, beispielsweise Aromantik, Biromantik, Heteroromantik, Homoromantik und Panromantik. Die romantische Orientierung kann sich im Laufe des Lebens ...

Safer Space

Safer Spaces bieten Menschen einen möglichst sicheren und geschützten Raum, in dem sie weniger Diskriminierung als in ihrer alltäglichen Umgebung erfahren. Sie ermöglichen einen offenen Austausch und sind Orte, an denen sich Menschen von erlebten Diskriminierungen erholen und neue Kraft schöpfen können. Schulen können einen solchen geschützten Raum zum Austausch und gegenseitige ...

Schwul

Schwul ist eine sexuelle und/oder eine romantische Orientierung und eine Selbstbezeichnung für männliche Personen, die sich zu anderen männlichen Personen hingezogen fühlen. Auch das englische ‚gay‘ wird heute oft als Selbstbezeichnung genutzt. Nach wie vor wird ‘schwul’ vor allem im schulischen Umfeld als Schimpfwort genutzt. Schulen haben hier eine besondere Verantwortung, schwulen ...

Selbstbestimmung/Selbstbestimmungsgesetz

Selbstbestimmung beschreibt die Möglichkeit, über das eigene Leben zu entscheiden. Diese Freiheit stellt ein Grundrecht dar, welches im Grundgesetz (Art. 2) verankert ist. Transgeschlechtliche, intergeschlechtliche und nicht-binäre Menschen haben mit dem Selbstbestimmungsgesetz (SBGG) die Möglichkeit, ihren Geschlechtseintrag und Vornamen im Personenstandsregister durch eine ‘Erklärung mit ...

Sexuelle Orientierung

Die sexuelle Orientierung bezieht sich auf Art und Weise, wie eine Person sexuelle Anziehung und sexuelles Begehren zu anderen Personen empfindet. Sie ist ein facettenreicher Aspekt der menschlichen Identität und kann verschiedene Formen annehmen, beispielsweise Asexualität, Bisexualität, Heterosexualität, Homosexualität und Pansexualität. Die sexuelle Orientierung kann sich im Laufe des ...

Toiletten/Unisex-Toiletten

In vielen Schulen herrscht eine binäre Toilettensituation (Mädchen- und Jungentoiletten) vor. Dadurch sind trans*, inter* und nicht-binäre Schüler*innen gezwungen, eine der beiden geschlechtsspezifischen Toiletten auszuwählen, obwohl dies mitunter nicht ihrer Geschlechtsidentität entspricht. Dysphorie, Unwohlsein, Stressempfinden oder auch verbale oder sogar körperliche Übergriffe in ...

Trans/Trans*

Das Adjektiv trans (oder transgeschlechtliche) beschreibt Personen, deren Geschlechtsidentität nicht (immer und/oder vollständig) mit dem Geschlecht übereinstimmt, das ihnen bei der Geburt zugeschrieben wurde. Das Wort stammt aus dem Lateinischen und bedeutet ‘jenseits’. Es wird oft als Begriffspaar mit cis verwendet, das ‘diesseits’ bedeutet. Trans* ist ein Sammelbegriff und eine ...

Transition

Als Transition (im medizinischen Bereich auch Geschlechtsangleichung genannt) wird der Prozess bezeichnet, in dem eine trans* Person soziale und/oder medizinische und/oder juristische Änderungen vornimmt, um ihr Leben und/oder ihren Körper an ihre Geschlechtsidentität anzupassen. Zum sozialen Prozess gehören das Coming-Out sowie ggf. die Änderungen von Vornamen, Pronomen und eine ...
No results found.

Kontakt

SCHULE DER VIELFALT* NIEDERSACHSEN
Volgersweg 58 | 30175 Hannover
info@schule-der-vielfalt-nds.de
Telefon: 0511 – 340 890 305