Intergeschlechtlichkeit bezeichnet biologische Besonderheiten bei der Differenzierung des Körpergeschlechtes: Intergeschlechtliche Körper passen von Geburt an hinsichtlich der Chromosomen, Genitalien und/oder hormonproduzierenden Organe nicht in die medizinischen Definitionen der Kategorien ‘weiblich’ und ‘männlich’. Endogeschlechtlichkeit bezeichnet hingegen Menschen, deren Körpermerkmale – soweit bekannt – allesamt im medizinisch definierten Normbereich von Männlichkeit oder Weiblichkeit liegen.
Inter* ist ein inklusiver Sammelbegriff und eine Selbstbezeichnung, um die vielfältigen Identitäten, Körperlichkeiten und Lebensrealitäten intergeschlechtlicher Menschen zu beschreiben.
Der Geschlechtseintrag von inter* Kindern oder Jugendlichen kann ‚divers‘ oder ‚kein Eintrag‘ sein. Nicht zuletzt daraus ergibt sich für schulische Verwaltungsstrukturen die Notwendigkeit beispielsweise Formulare so gestalten, dass neben ‘männlich’ und ‘weiblich’ auch der Geschlechtseintrag ‘divers’ angegeben oder der Geschlechtseintrag offen gelassen werden kann.
Neben weiteren Möglichkeiten Schule zu einem queersensiblen Ort zu machen (→ queersensible Schulgemeinschaft), ist es wichtig, im Unterricht die Vielfalt von Körpergeschlecht sichtbar zu machen.